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Die Birkenrindengefäße
Die zwei Birkenrindengefäße haben die Form von zylindrischen Dosen. Der Boden ist leicht oval und hat einem Durchmesser von 15–18 cm. Das Wandteil, ein rechteckiges, zusammengerolltes Rindenstück, ist rund 20 cm hoch. Die Ränder der einzelnen Teile wurden mit Lochreihen versehen und mit Bast zusammengenäht.
Im Gegensatz zu Keramikgefäßen waren Behälter aus Birkenrinde viel leichter und nicht so bruchanfällig, also wie geschaffen für einen Aufstieg ins Hochgebirge.
Eines der Gefäße zeigt eine schwärzlich verfärbte Innenwand. Dieser Behälter war mit frisch gepflückten Blättern des Spitzahorns ausgelegt. Darin waren verschiedene Pflanzenreste und Holzkohlefragmente eingebettet. Die Dose war demnach ein Glutbehälter, wobei die Blätter als Isoliermaterial dienten. So konnte die Glut über Stunden bewahrt werden. Wahrscheinlich hat der Mann auch sein letztes Feuer mit dieser Glut entfacht.


